11 hilfreiche Tipps für Brillenträger

Das Bild zeit eine junge Brillenträgerin und den Text 11 hilfreiche Tipps für Brillenträger

11 hilfreiche Tipps für Brillenträger

Wann muss ich als Brillenträger zum Augenarzt? Welche Brille brauche ich für den Computer? Wir haben die wichtigsten Infos für Sie rund um ihre Augen und die Brille zusammengefasst.

Laut Statista brauchen 24,9 % der Deutschen eine Sehhilfe. Weitere 19,3 % tragen gelegentlich eine Brille, z.B. zum Lesen oder vor dem Computer. Aber auch mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung können Sie mit den richtigen Gläsern scharf wie ein Adler sehen.

 

Wann zum Augenarzt – wann zum Optiker?

Unsere 11 Short-Tipps:

  1. Wann muss ich zum Augenarzt?
    Grundsätzlich sollte jeder ab 40 Jahren alle 12 Monate beim Augenarzt die Augen checken lassen. Nur er kann eine Erkrankung wie z.B. einen grauen oder grünen Star sicher diagnostizieren. Eine Entzündung, plötzliche Schmerzen in den Augen, unscharfes Sehen oder Kopfschmerzen machen einen Arztbesuch auf jeden Fall notwendig. Wenn Sie merken, dass Sie schlechter in die Nähe oder in die Ferne sehen, wäre ein Sehtest empfehlenswert. Den können Sie auch bei einem Optiker machen. Er hat alle notwendigen Testgeräte und nimmt sich in der Regel mehr Zeit, um ihre Sehkraft zu analysieren. Zudem kann er gleich die Brillengläser entsprechend anfertigen lassen.
  2. Welche Brille für den Computer?

    Wer als Brillenträger oft vor dem Bildschirm sitzt, für den ist eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille gut geeignet. Sie deckt exakt den Fern- und Nahbereich zwischen Augen und Monitor ab. In vielen Fällen zahlt oder bezuschusst der Arbeitgeber dieses Hilfsmittel. Einfach mal den Chef fragen.
  3. Hilfe, meine Brille drückt
    Da hilft nur eines: ab zum Optiker! Der kann das Gestell wieder so zurechtbiegen, dass es keine Druckstellen mehr auf der Nase oder hinter den Ohren hinterlässt. Das Gleiche gilt auch, wenn die Brille schief sitzt. Oder Sie haben sich auf die Brille gesetzt und sie ziemlich ruiniert. Oft kann der Optiker sie noch reparieren. Falls ihre Brille nicht direkt vor Ort repariert werden kann, gibt es die Möglichkeit ihre Fassung einzuschicken. In so einem Fall wird die Fassung meist Lasergeschweißt und wieder mit der jeweiligen Farbe so wie einem Anti-Allergiel-Lack beschichtet.
  4. Die neue Brille stört
    An eine neue Brille muss man sich erst einmal gewöhnen. Sieht man jedoch auch nach einigen Tagen noch „zu scharf“ oder stört das Gestell, sollte man zum Optiker, um alle Werte und Größen noch einmal checken zu lassen. Einige Änderungen in der Brille benötigen jedoch Zeit. Das Zusammenspiel ihrer Augen ist durch das Zusammenspiel verschiedener Augenmuskeln möglich. Wenn Sie jähre lang eine andere Einstellung getragen haben, kann es sein, dass es einige Zeit benötigt bis Sie sich an die neue Brille gewöhnt haben.


    Eine Brille im Netz kaufen – ja oder nein?

     

  5. 
Brille online kaufen 
    Besser nicht! Mediziner und Optiker raten eher davon ab. Denn: Hauptsache günstig ist in Sachen Augen und Sehschärfe keine gute Lösung. Nur ein Optiker vor Ort kann individuell beraten und die richtigen Gläser anpassen oder zentrieren. Wenn diese Zentrierung nicht eingehalten werden entstehen (prismatische) Nebenwirkungen beim Blick durch die Brille, die sich stark auf das Sehen auswirken können.
  6. Wenn die Brille Kopfschmerzen macht
    Gerade bei Gleitsichtbrillen kann es in der Gewöhnungsphase zu Unwohlsein kommen. Ist dieses Gefühl nicht allzu stark, dann sollte man es aushalten – es verschwindet meist von selbst innerhalb weniger Tage. Lesebrillen aus dem Supermarkt verursachen oft Kopfschmerzen. Davon sollte man für längeres Lesen die Finger lassen! 
  7. Die Augen sind trocken
    Darüber klagen nicht wenige Menschen – mit ihren Brillen hat das meistens aber nichts zu tun. Grund für trockene Augen kann zu wenig Tränenflüssigkeit sein. Man blinzelt vielleicht einfach zu selten, weil man z. B. zu lange auf den Bildschirm starrt. Es kann aber auch eine sogenannte Benetzungsstörung vorliegen. Die Ursache sollte ein Augenarzt abklären.
  8. Gut geputzt

    Gleich vorweg: Der Pullover, das Handtuch oder der Putzlappen haben auf den Brillengläsern nichts zu suchen. Damit schabt man nur Schmutzpartikel hin und her und auf Dauer werden die Gläser verkratzt. Am besten die Brille unter fließendem Wasser mit etwas Spülmittel abspülen und mit einem Kosmetiktuch trocknen. Mit dem Mikrofasertuch die Fussel vorsichtig abgerieben werden.
  9. Kratzer im Glas – was nun?

    Gegen Kratzer, die das Sehen stark beeinträchtigen können, hilft nur einer: wieder mal der Optiker. Es muss ein neues Brillenglas her. Wir vermessen Sie gerne.
  10. Klare Sicht

    Im Winter lässt es sich kaum vermeiden: Man kommt von draußen aus der Kälte in die warme Bude. Was passiert: Die Brille beschlägt! Dagegen gibt es spezielle Tücher beim Optiker, die der „Nebelsicht“ vorbeugen sollen.
  11. Vorsicht, Hitze!
    Auf dem heißen Armaturenbrett im Auto, vor dem Ofen und in der Saune hat die Brille nichts zu suchen. Die Hitze schadet den Gläsern und dem Gestell. Wer aber gerne in die Sauna geht und keine Kontaktlinsen tragen will, kann sich vom Optiker seines Vertrauens beraten lassen. Die Lösung hierfür ist eine Brille mit unbeschichteten Gläsern. Hier können erst keine Hitzerisse entstehen.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.