1. Allgemeine Informationen zu weichen Kontaktlinsen
2. Wie lange dürfen Sie weiche Kontaklinsen tragen?
3. Welche Vorteile haben die verschiedenen Materialien für Sie?
4. Wo liegen die Unterschiede zwischen harten und weichen Kontaktlinsen?

 

 

1. Allgemeine Informationen zu weichen Kontaktlinsen.

Weiche Kontaktlinsen erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit. Es gibt sie mittlerweile schon seit Jahrzehnten. Doch die Materialien aus denen weiche Kontaktlinsen gefertigt werden haben sich stark weiterentwickelt. Kontaktlinsen der neusten Generation sind um ein Vielfaches sauerstoffdurchlässiger und komfortabler als Ihre Vorgänger. So hauchdünn, dass viele, die zum ersten Mal Kontaktlinsen auf dem Finger haben beeindruckt sind.

weiche kontaktlinsen

Beeindruckend sind diese Kontaktlinsen auf jeden Fall, wenn man bedenkt, dass auf kleinster Fläche Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Lesestärke untergebracht werden. Weiche Kontaktlinsen sind wahre hightech Produkte, wir zeigen Ihnen hier, welche Varianten der Kontaktlinsenmarkt für Sie bereithält.

 

2. Weiche Kontaktlinsen und ihre Tragedauer

 

Tageslinsen

 

Tageslinsen werden nach dem Tragen einfach entsorgt. Sie benötigen keine weiteren Pflegemittel für die Reinigung, weil Sie für jeden Tag einfach eine neue Packung öffnen. Der Vorteil ist, dass Sie immer ein frisches Linsenmaterial auf den Augen haben. In manchen Situationen kann dies von Vorteil oder sogar nötig sein. Wir machen Sie in solchen Fällen natürlich darauf aufmerksam.

 

Zwei Wochen Linsen

 

Diese Kontaktlinsen haben im Gegensatz zu herkömmlichen Monatskontaktlinsen, die spätestens nach vier Wochen gewechselt werden sollten, den Vorteil, dass das Material frühzeitig getauscht wird. Gerade wenn es vermehrt zu Ablagerungen auf den Kontaktlinsen kommt, kann ein kürzerer Tragerhythmus zu einem höheren Tragekomfort führen. Diese Kontaktlinsen werden tagsüber getragen und benötigen eine Reinigung mit Pflegemitteln nach jedem Tragen.

 

Monatslinsen

 

Die klassischen Monatslinsen oder vier Wochen Linsen können nach Öffnen der Packung 30 Tage getragen werden. Über den Kurs von 30 Tagen werden die Kontaktlinsen mithilfe der Pflegemittel nach jedem Tragen gereinigt. Es gibt auch Monatslinsen, die über eine Dauer von 30 Tagen auch nachts auf dem Auge getragen werden und nicht herausgenommen werden müssen. Allerdings ist dies nur zu empfehlen, wenn wir oder Ihr Augenarzt auch genau das empfehlen können.

 

 

 

3. Welche Vorteile haben die verschiedenen Materialien?

Grundlegend gibt es auf dem Kontaktlinsenmarkt Materialien, die sehr sauerstoffdurchlässig sind (Silikon Hydrogele). Diese Kontaktlinsen haben einen geringeren Wassergehalt als herkömmliche Materialien (Hydrogele) und benötigen deshalb auch weniger Flüssigkeit von Ihrem Tränenfilm.
Dies kann ein Vorteil sein, weil sich Kontaktlinsen mit einem höheren Wassergehalt auch wie ein “Schwamm” vollsaugen muss, um Ihnen optimale Sicht und Tragekomfort zu ermöglichen.
Hydrogele hingegen, die schon länger auf dem Markt sind haben den Vorteil, dass das Fremdkörpergefühl gegenüber Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogelen geringer ist. Beide Materialien haben übrigens auch für unterschiedliche Zusammensetzungen des Tränenfilms Vorteile und haben aus diesem Grund ihren Platz auf dem Markt.

Bei der Anpassung berücksichtigen wir selbstverständlich alle Aspekte und wählen die richtige Kontaktlinse für Sie aus. Falls Sie Wünsche bei der Anpassung haben oder ein bestimmtes Produkt testen möchten, können Sie uns diese selbstverständlich jederzeit mitteilen.

 

 

 

4. Wo liegen die Unterschiede zwischen harten und weichen Kontaktlinsen?

 

Der sichtbare Unterschied ist, dass harte Kontaktlinsen deutlich kleiner als weiche sind. Sie decken einen kleineren Bereich auf dem Auge ab. Weiche Kontaktlinsen hingegen fühlen sich fast ein wie ein Gel, kaum merklich zwischen den Fingern. Die Eingewöhnungsphase mit weichen Kontaktlinsen ist etwas geringer. Weiche Kontaktlinsen schmiegen sich an Ihr Auge an und werden zusätzlich noch meist durch die Lider bedeckt. Dadurch bieten sie bei Sportarten, bei denen es zur Sache gehen kann ein geringeres Verlustrisiko.