Signia Augmented Xperience

Pure ChareGo AX

Signia ist eine deutsche Firma, die Hörgeräte herstellt und einer der führenden Hersteller auf dem Markt. Im Mai 2021 haben die Experten von Signia eine neue, innovative und verbesserte Hörgeräte-Plattform auf den Markt gebracht: die Augmented Xperience. Mit ihr wurden auch neu designte Hörgeräte, Lademöglichkeiten und Streamline Zubehör veröffentlicht, um den Kunden von Signia ein noch brillanteres Hörerlebnis gewähren zu können. In den neuen Hörgeräten wurde die Anzahl der Kanäle, der Eingangsverstärker und der Signalpfade verdoppelt und gleichzeitig eine verlängerte Laufzeit geschaffen.

Was all diese neuen Technologien im Detail von den bisherigen abhebt und warum die neuen Geräte wirklich besonders bemerkenswert sind, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Was kann Augmented Xperience?

Beginnen wir zunächst einmal im inneren Teil des Hörgeräts. Augmented Xperience ist die neue Hörgeräte-Plattform von Signia und hat das Hören bei Störgeräuschen auf eine ganz neue Ebene gebracht. Sie macht es möglich, dass die Signalverarbeitung im Hörgerät unglaublich schnell und präzise reagiert und dabei ein maximaler Kontrast zwischen der Umgebung und der Sprache zu jeder Zeit entsteht.

Die neue Hörgeräte-Plattform verfügt über einen verbesserten Analog-Digital-Wandler. Dies ist ein kleines Bauteil des Hörgeräts, welches die analogen Signale in ein digitales Format umwandelt. Dieser hat nur ein sehr geringes Rauschen und einen hohen Dynamikbereich. Er kann starke Signale mit hoher Amplitude bei guter Linearität verarbeiten. Auf Deutsch gesagt bedeutet das, dass die neuen Hörgeräte in der Lage sind, Töne in sehr unterschiedlicher Lautstärke mit geringem rauschen und schneller Geschwindigkeit in ein digitales Format umwandeln und dann verstärken können.

Die neue Augmented Xperience Generation verfügt sogar über Verstärker mit einer Eingangsdynamik von 117 dB. Das bedeutet, dass die neuen Hörgeräte sogar so laute Töne, wie die bei einem Konzert oder einer Rennstrecke verarbeiten kann.

Das bemerkenswerte ist hier, dass Signia es geschafft hat so viele Teilprozesse, einzelne Vorgänge und hohe Speicherkapazitäten auf einem winzig kleinen Chip im Hörgerät unterzubringen, ohne dass dabei der am Ende erzeugte Ton an Qualität verliert.

Besonders bemerkbar macht sich die neue Innovation in Situationen wie die Folgende: Stellen Sie sich vor Sie sitzen mit einem Freund in einem Café und wollen sich unterhalten. Das Café befindet sich in der Nähe einer Straße, auf der viele Autos fahren und in dem Café selbst gibt es noch viele weitere Gäste. Es sind also die Autos, die Stimmen der Gäste und die Stimme Ihres Freundes zu hören.

Wie Sie sich jetzt vorstellen können, ist es in Situationen wie diesen sogar schwer für normal hörende Personen den Gesprächspartner richtig zu verstehen. Für Leute mit Hörverlust ist dies dem entsprechend noch schwerer und deshalb hat Signia sich für die neue Hörgeräte-Plattform Augmented Xperience ein paar neue Strategien ausgedacht, um den Kunden das Hören in solchen Situationen noch angenehmer und leichter zu gestalten.

Zum Ausgleichen von verschieden gradigen Hörverlusten lief die Signalverarbeitung bisher immer so ab, dass ein Signal durch verschiedene Mikrofone aufgenommen und dann in zwei Dimensionen verarbeitet wurde. In diesen zwei Dimensionen wurde das Signal dann ferquenz- und lautstärkenabhängig verstärkt. Signia bringt nun eine dritte Dimension in diesen Prozess ein, um den Ton noch natürlicher und präziser klingen zu lassen. Bei dieser dritten Dimension wird die Richtung des Signals berücksichtigt. So können Töne aus verschiedenen Richtungen und mit unterschiedlicher Lautstärke getrennt aufgenommen und verarbeitet werden.

Augmented Xperience arbeitet erstmals nicht nur mit zwei virtuellen Layern in der akustischen Verarbeitung, sondern mit zwei getrennten Eingangsverstärkern mit jeweils 48 Kanälen und mit zwei getrennten Sound-Prozessoren pro Hörgerät. Der Hörgeräte Träger kann somit die einzelnen verschiedenen Töne klar hören, ohne das alle Töne ineinander verschwimmen. Der Kontrast zwischen den einzelnen Tonquellen wird also erhöht.

Sodass das Endergebnis der Verarbeitung des Signals aber nicht an Qualität verliert und nahezu ohne Verzögerung entstehen kann, hat Signia die drei Einheiten, die ein Signal bis zum verstärkten Endergebnis durchlaufen muss, in eine interaktive Einheit umgebaut. Jetzt ist das Richtmikrofon, von dem das Signal aufgenommen wird, mit der Störgeräuschbefreiung und einer Kompression in einer Einheit verbunden und kann so schneller und präziser arbeiten.

In der Filmproduktion wird übrigens eine ähnliche Technik verwendet, um für den Zuschauer ein klares Tonbild zu schaffen. Zum Beispiel in Zeichentrick Filmen werden die Tonspuren, wie die der Sprecher und sämtliche Hintergrundgeräusche einzeln aufgenommen und dann so bearbeitet, dass die Stimmen der Sprecher nicht in den anderen Geräuschen untergehen, die anderen Geräusche aber trotzdem noch zu hören sind. So werden dann Hintergrundgeräusche etwas leiser eingespielt und die Stimmen der Sprecher etwas lauter. Die einzelnen Töne werden also in verschiedenen Dimensionen einzeln verarbeitet und dann zusammen gleichzeitig abgespielt.

Ungefähr so kann man sich den Vorgang in den Hörgeräten auch vorstellen, nur dass die Verarbeitung hier viel schneller, automatisch und gleichzeitig stattfindet. Das Hörgerät kann innerhalb kurzer Zeit die Hauptquelle des Tons und die Störgeräusche aus dem Hintergrund erkennen. Diese werden dann getrennt erfasst und verarbeitet. Um das noch ein bisschen zu vereinfachen, schauen Sie sich das Bild hier an.

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In der Mitte des Kreises sehen Sie, wie eine Person von oben gezeigt wird. Die farbig markierten Stellen in dem Kreis stellen die akustische Umgebung der Person in der Mitte dar. Es gibt rote Stellen, die für die Hauptquelle stehen. Diese könnte zum Beispiel die Stimme des Gesprächspartners sein. Die blauen Stellen sollen die Hintergrundgeräusche darstellen. Wie man sehen kann, erkennt das Hörgerät die Hauptquelle nicht nur aus einer Richtung, sondern kann diese auch aus verschiedenen Richtungen erfassen und von den Hintergrundgeräuschen unterscheiden.

Die Töne aus dem roten Bereich werden getrennt von den Tönen aus dem blauen Bereich erfasst und durchlaufen eine getrennte Kompression, Störgeräuschunterdrückung und Verstärkung. So entsteht, wie schon erwähnt ein Kristall klarer Ton und ein optimaler Kontrast zwischen den verschiedenen Tonquellen.

Signia hat sich aber nicht nur mit dem Ton alleine beschäftigt. Es wurden auch Vorgänge im Gehirn berücksichtigt, die wichtig sind für den optimalen Komfort beim Tragen der Hörgeräte. Dabei wurde auf die Aufmerksamkeit eines Menschen geachtet. Das Gehirn versucht ständig den Energieverbauch zu minimieren und schenkt aus diesem Grund nur dem akustischen oder visuellen Reiz mit dem größten Kontrast seine Aufmerksamkeit. Ein Beispiel dafür wäre ein lautes Krachen, dass Sie für kurze Zeit von einem Gespräch ablenkt. Nachdem das Gehirn diesem Reiz Aufmerksamkeit geschenkt hat, erkennt es, ob es sich hier um etwas Wichtiges oder Unwichtiges handelt.

Augmented Xperience erkennt die Haupttonquelle automatisch und stellt für diese einen optimalen Kontrast im Vergleich zu den Umgebungsgeräuschen her. So wird die Aufmerksamkeit auf den Gesprächspartner wesentlich erleichtert und die Umgebungsgeräusche rücken in den Hintergrund. Sie bleiben dabei aber stets präsent. So verliert der Hörgeräteträger nicht das räumliche Gefühl für seine Umgebung und wird akustisch nicht von anderen Geräuschen abgeschnitten.

Schauen Sie sich dieses Video als direkte Demonstration an. Achten Sie in dem Video wirklich auf den Kontrast zwischen den Stimmen und den lauten Geräuschen des Motorrads.

Wie funktioniert Augmented Xperience?

Bisher habe ich Ihnen erklärt, was Augmented Xperience alles erzeugen kann. Jetzt werde ich Ihnen erklären, wie die neue Hörgeräte-Plattform es schafft die Geräusche, die im selben Moment erzeugt werden und eventuell auch nah beieinander liegen trotzdem einzeln erfasst und aufgeteilt werden können.

Wie ich schon oben erwähnt habe, gibt es zwei getrennte Signalpfade pro Hörgerät mit jeweils 48 Kanälen, durch die die Töne aufgenommen werden können. Pro Hörgerät gibt es also 96 Kanäle, die den Ton auf unterschiedliche Art und Weise aufteilen können. Damit kann das Hörgerät bis zu 500-mal pro Sekunde die akustische Umgebung des Hörgeräteträgers auf die relevanten Details analysieren und somit manche Töne stärker hervorheben als andere. So wird entschlossen, welche Töne in die Aufmerksamkeit des Trägers gebracht werden sollen.

Die Umgebung wird auf folgende Kriterien analysiert:

  • Modulation: Art des Signals über Geschwindigkeit und Stärke der Amplitude.
  • Pegel: Lautstärke der Geräusche.
  • Distanz: Abstand des Signals und dem Hörer über Pegel Schätzung.
  • Richtung: Richtung der Geräusche über den zeitlichen Versatz an den Mikrofonen.
  • Signal-Rausch-Verhältnis: Das Verhältnis der Leistung des Nutzsignals zur Rauschleistung des Störsignals bei delegiertem Nutzsignal.
  • Bewegung: Bewegungen des Signals wird über eingebaute Bewegungssensoren erfasst.
  • Eigene Stimme: Echtzeit-Erkennung der eigenen Stimme mit Own Voice Processing.

Nachdem das Hörgerät die Signale, also die Tonquellen aufgeteilt wurden, kommt es zur Verarbeitung. Die Verarbeitung kann in einzelne Schritte eingeteilt werden. Um das ganze etwas leichter vorstellbar zu machen schauen, Sie sich das folgende Bild an.

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Beginnen wir zunächst einmal ganz links im Bild und arbeiten uns dann immer weiter auf die rechte Seite durch. Ganz links ist ein Symbol mit Input gekennzeichnet. Dieses Symbol steht für irgendwelche Geräusche und Töne. Etwas weiter rechts sieht man oben eine Abbildung, in der ein Mensch in der Mitte eines Kreises steht. In diesem Kreis gibt es einen rot ausgefüllten Bereich, der für eine Tonquelle steht, auf die sich der Mensch gerne konzentrieren möchte. Dies könnte zum Beispiel die Stimme eines Gesprächspartners sein.

Direkt untendrunter gibt es eine ähnliche Abbildung. Hier gibt es aber einen blauen Bereich, der sich hinter dem Menschen befindet. Dieser blaue Bereich steht für Geräusche aus der Umgebung, wie zum Beispiel vorbeifahrende Autos. Diese zwei Arten von Tonquellen werden, wie oben erklärt, von dem Hörgerät analysiert und aufgeteilt durch die Soundscape Analyse. Nun wird der identifizierte Ton entweder durch den Signalpfad A (oben) oder Signalpfad X (unten) weiter geleitet.

Hier kommt es zur eigentlichen Verarbeitung des Signals. Im Signalpfad A wird das Signal der Haupttonquelle in einem Prozess gleichzeitig durch vier Algorithmen verarbeitet.

  1. Richtwirkung: Die Richtung der Tonquelle wird bei der Verarbeitung berücksichtigt für einen natürlicheren Klang und ein besseres Gefühl für die Umgebung.
  2. Geräuschunterdrückung: Rauschende und störende Signale werden erkannt und bewusst leiser gestellt.
  3. Kompression: Leise Signale werden mehr verstärkt als laute Signale.
  4. Verstärkung: Alle Signale werden so verstärkt, dass sie für den Träger in einer angenehmen und verständlichen Lautstärke gehört werden können.

Im Signalpfad X, in dem die Hintergrundgeräusche verarbeitet werden, passiert dasselbe, nur dass dieser über keine Richtwirkung verfügt. Der rote und der blaue Pfeil hinter den grauen Kästen stellt dann die verarbeitete Tonspur von der Haupttonquelle und der Hintergrundgeräusche dar. Diese zwei Tonspuren werden nun in der Mixing Unit vereint und gleichzeitig für den Hörgeräteträger zu hören sein.

Dabei wird die verarbeitete Tonspur der Hintergrundgeräusche zwar mit der gleichen Klarheit wie die der Haupttonquelle zu hören sein, jedoch in einer leiseren Lautstärke, sodass die Konzentration des Hörers nicht gestört wird.

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Im Vergleich dazu, können Sie in diesem Bild sehen, wie die Tonverarbeitung in den meisten Hörgeräten ohne Augmented Xperience funktioniert. Fangen wir wieder ganz links im Bild an. Man kann wieder das Symbol mit der Kennzeichnung Input erkennen. Diese stellt auch in diesem Modell irgendeine Tonquelle dar. Im zweiten Schritt, also in der Analyse erkennt man schon den ersten Unterschied. Hier werden die Töne, egal aus welcher Tonquelle sie stammen, gemeinsam analysiert und gemeinsam verarbeitet. Zum Beispiel würden Hintergrundgeräusche und die Stimme eines Gesprächspartners keine getrennte Analyse und Verarbeitung durchlaufen. Das erkennt man auch in den nächsten zwei Schritten.

Alle erfassten Signale durchlaufen hier zuerst die Kompression und dann die Geräuschunterdrückung. Es gibt hier also nur zwei Verarbeitungsprozesse und diese laufen jeweils nacheinander ab. Dabei werden die Töne aus verschiedenen Quellen, wie schon erwähnt, nicht getrennt. Dadurch, dass diese Verarbeitungsschritte nacheinander und für alle Tonquellen zusammen erfolgen, ist der Ton, den der Hörgeräteträger am Ende hört etwas “verschwommener” und “verwaschener”. Wenn Sie den tatsächlichen Unterschied von einem gewöhnlichen Hörgerät und einem mit Augmented Xperience hören wollen, dann schauen Sie sich dieses Video an.

e2e wireless 4.0

Die neue e2e 4.0 Technologie ist ebenfalls in den neusten Hörgeräten von Signia enthalten. Diese Technologie sorgt dafür, dass der Datenaustausch zwischen den Hörgeräten schnell und ohne Verluste der Klangqualität erfolgt. Die neuste Generation dieser Technologie erlaubt es, dass permanent bis zu 192 Kanäle verarbeitet werden können. Dabei sind die Systemuhren der jeweiligen Hörgeräteprozessoren auf die Nanosekunde genau digital aufeinander abgestimmt.

Die Interaurale Laufzeit- und die Pegeldifferenzen bleiben für eine optimale räumliche Orientierung erhalten. Um das alles gewährleisten zu können, wurde der Datendurchsatz der e2e 4.0 Technologie um 110 % erhöht.

Konnektivität

Mit Augmented Xperience kann man jetzt die Hörgeräte nicht mehr nur mit bestimmten Apple Geräten verbinden, sondern auch mit modernen Geräten mit einem Android Betriebssystem. Dadurch ist die Anzahl der kompatiblen Geräte sehr gestiegen. Die Verbindung der Hörgeräte mit einem anderen Gerät erfolgt nach wie vor über Bluetooth.

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Zum ersten Mal bieten die neuen AX Hörgeräte einen separaten Signalpfad alleine für Streaming an. So kann die neue Hörgeräte Plattform zum Beispiel auf ein eigenes Kompressionssystem für Bluetooth zugreifen. Die Klangqualität, wenn man über diese Hörgeräte dann Musik hören oder Telefonieren möchte, wird dadurch noch klarer.

Außerdem kann man nun mit AX auch über die Signia App die Audiosignale von StreamLine TV und Smartphone unabhängig voneinander individuell einstellen. So kann man seinen persönlichen Klang für das fernsehen, telefonieren und Musik hören so einstellen, dass es für einen selbst am angenehmsten ist.

Wie sehen die neuen AX Geräte aus?

Einer der neue designten Hörgeräte mit AX Technologie sind die Pure Charge&Go AX Hörgeräte. Diese sind 4 % kleiner als ihre Vorgänger, was sie noch unauffälliger macht. Sie haben ein schlankeres und dynamischeres Design und sind im Bereich der Mikrofone noch schmaler. Um die direkte Bedienung am Gerät noch leichter zu gestalten, wurde der Knopf an den Geräten etwas vergrößert.

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Die Pure Charge&Go AX Hörgeräte sind wieder aufladbar, funktionieren also mit Akkus. Die Stromersparnisse wurden optimiert, was zu einer längeren Laufzeit führt. So haben diese Hörgeräte eine Laufzeit von 24 Stunden inklusive 5 Stunden Streaming. Die Hörgeräte wurden auch robuster gemacht, sodass sie den Kunden länger erhalten bleiben. So verfügen sie zum ersten Mal über ein einzigartiges Anti-Kapillar-Design, was jegliches Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereichen der Mikrofone verhindert. Für den Mikrofonschutz werden auch sowohl Hydro- als auch oleophobische Membranen verwendet, um die Mikrofone vor Ölen und Fetten zu schützen.

Die Pure Charge&Go T AX Hörgeräte verfügen ebenfalls über alle genannten Vorteile und Neuerungen der Pure Charge&Go AX Geräte und enthalten zusätzlich dazu noch eine Telefonspule. Eine Telefonspule ist ein sehr kleines Stück Metall, das mit Kupfer umwickelt ist und elektromagnetische Signale empfangen und leiten kann. Dadurch kann sie magnetische Energie in elektrische Energie umwandeln, welche dann in einem Hörgerät das Wiedergabesignal verstärkt.

Der Vorteil einer Telefonspule ist, dass sie das Schleifensignal, welches von einer Ringschleifenanlage erzeugt wurde, empfangen kann. Das ist vor allem in Theatern oder Kirchen oft von Vorteil. Die Pure Charge&Go T AX Hörgeräte haben sogar eine noch längere Laufzeit, als die Pure Charge&Go AX Geräte. Sie haben nämlich eine Laufzeit von bis zu 36 Stunden inklusive 5 Stunden Streaming. Beide Modelle sind in zehn Farben erhältlich.

MiniReceiver 3.0

Der Receiver ist ein kleiner Teil des Hörgeräts, der Ihnen bestimmt bekannt vorkommt, wenn Sie schonmal ein Hörgerät genutzt haben. Er hat an seinem einen Ende einen Lautsprecher und einen Fixierschirm, welcher sich im Ohr befindet. Am anderen Ende befindet sich der Steckkopf, der in das Hörgerät reingesteckt wird. Diese Enden werden durch eine Art Kabel verbunden, die Zuleitung, über die das verarbeitete Signal an die Lautsprecher weitergeleitet wird.

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MiniReceiver 3.0 in S

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MiniReceiver 3.0 in M

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MiniReceiver 3.0 in P

Der neue miniReceiver 3.0 ist 25 % kleiner im Steckkopf und macht damit möglich, die ganze Gehäusegröße des Hörgeräts zu verkleinern. Durch seine kleine Größe, ist der miniReceiver, wie das gesamte Hörgerät noch unauffälliger und kann sich besser an die individuelle Ohrform anpassen. Dadurch wird die Anpassrate und auch der Tragekomfort erhöht.

Zudem werden bei der Montage des Receivers an das Hörgerät keine weiteren Hilfsmittel benötigt, sodass man bei Bedarf den Hörer einfach abnehmen kann. Diese Receiver sind nun in Hörerstärke S, M, P und Highpower erhältlich.

StreamLine Zubehör

Pure Charge&Go AX und Pure Charge&Go T AX sind natürlich auch kompatibel mit dem bereits vorhandenen Streamline Zubehör, wie zum Beispiel dem StreamLine TV, StreamLine Mic und die mini Pocket. Wenn Sie daran interessiert sind, wie man die Hörgeräte mit dem Streamline Zubehör verbindet und was man damit alles machen kann, dann folgen sie den jeweiligen Links.

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StreamLine TV

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StreamLine Mic

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mini Pocket

Lademöglichkeiten

Für die neuen Pure Charge&Go AX und Pure Charge&Go T AX Hörgeräte gibt es natürlich auch neu und effizientere Lademöglichkeiten. Es gibt drei verschiedene Ladegeräte, die jeweils für verschiedene Vorlieben und Lebensstile abgestimmt sind.

Pure Charger

Beginnen wir zunächst mit dem kleinsten der drei Lademöglichkeiten. Der Pure Charger ist ein einfaches Tischladegerät, welches über ein Kabel mit einer Stromquelle, wie eine Steckdose, verbunden werden muss. Er erfüllt alle Anforderungen, wenn es darum geht, die Hörgeräte wieder aufzuladen. In den kleinen Einsätzen, wo man die Hörgeräte einsetzen kann, befinden sich eine magnetische Kopplung. Diese erleichtert das Einsetzen der Hörgeräte und verhindert, dass diese während des Ladevorgangs verrutschen oder herausfallen. Beim Einsetzen der Hörgeräte in den Pure Charger, schalten sich die Hörgeräte automatisch aus und beim Herausnehmen schalten sie sich automatisch wieder ein.

Wenn Sie eine direkte Anleitung sehen wollen, wie man die Hörgeräte einsetzt, dann folgen Sie einfach diesem Link.

Eine komplette Akkuladung eines Pure Charge&Go AX Hörgeräts dauert 4 Stunden. Es gibt jedoch eine Schnellladefunktion, welche die Hörgeräte innerhalb von 30 Minuten komplett auflädt. Mithilfe von zwei LEDs an dem Charger kann man den Ladestatus der Hörgeräte überprüfen. Diese Lademöglichkeit ist optimal für Personen, die es gerne simpel haben und oft in der Nähe von Steckdosen oder sonstiges sind. Die Bedienung ist sehr einfach und man muss die Hörgeräte nicht einmal aus- oder einschalten, sondern kann sie einfach einsetzen oder herausnehmen. Der Rest wird automatisch erledigt. Zudem ist diese die billigste der neuen Lademöglichkeiten.

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Pure Dry&Clean Charger

Wie der Name des Ladegeräts schon verrät, kann dieses die Hörgeräte nicht nur aufladen. Es hat zusätzlich dazu noch eine Trocknungsfunktion und eine UV-C-Desinfektionsfunktion, welche automatisch beim Einsetzen der Hörgeräte erfolgen. Eine komplette Ladung der Akkus dauert beim Pure Dry&Clean Charger, so wie beim Pure Charger etwa 4 Stunden. Auch hier gibt es eine Schnellladefunktion, welche eine komplette Ladung der Hörgeräte innerhalb von 30 Minuten ermöglicht. Auch hier muss das Ladegerät zuerst an eine Stromquelle, wie eine Steckdose angeschlossen werden, um zu funktionieren.

Die UV-C-Desinfektion dauert sogar nur 15 Minuten. Es gibt genau drei LEDs pro Hörgerät auf dem Charger, welche Informationen über den Ladestatus geben. Wenn alle drei LED Lämpchen grün aufleuchten, ist das das Zeichen dafür, dass die Hörgeräte vollständig aufgeladen sind. Außerdem gibt es ein LED für den Status der Desinfektion. Wenn man die Hörgeräte in den Charger einsetzt, schalten sie sich automatisch aus und wenn man sie wieder herausnimmt, schalten sie sich automatisch wieder ein.

Diese Lademöglichkeit ist optimal für Personen, die es sich entweder gerne einfach machen mit der Pflege der Hörgeräte oder Leute, die durch ihre motorischen Fähigkeiten nicht mehr in der Lage sind, ihre Hörgeräte richtig zu säubern und zu pflegen. Wie auch beim Pure Charger ist die Handhabung wirklich sehr simpel. Falls Sie sich ein genaueres Bild von der Handhabung machen wollen, dann folgen Sie diesen Link.

Pure Mobile Charger

Diese Lademöglichkeit ist die einzige der drei, die nicht unbedingt einen direkten Stromanschluss benötigt. Wie der Name schon sagt, kann man hier seine Hörgeräte mobil durch eine integrierte Powerbank dreimal komplett aufladen, ohne dass man einen Stromanschluss benötigt. Man kann also 4 Tage am Stück die Hörgeräte benutzen und wieder aufladen, ohne an eine Steckdose gebunden zu sein. Der Pure Mobile Charger ist ein kleines und handliches Gerät, was in jede Jacken- oder Handtasche reinpasst. Er hat zwei LEDs, die den Nutzer über den Ladestatus der Hörgeräte informieren und ein LED Lämpchen, welches Auskunft über die Powerbank gibt.

Diese Lademöglichkeit ist perfekt für Leute, die flexibel und ungebunden sein wollen. Man kann seine Hörgeräte ganz einfach Unterwegs aufladen, ohne eine Steckdose zu brauchen. Falls Sie sich noch genauer über den Pure Mobile Charger informieren wollen, dann folgen Sie diesem Link.

Fazit

Wenn Sie nun an dieser Stelle des Artikels angekommen sind, sind Sie wirklich sehr gut über die neue Innovation von Signia informiert. Auch wir bieten in unserem Laden die Augmented Xperience Reihe für unsere Kunden an. Wenn Sie also noch Fragen haben oder die neuen Geräte selbst gerne mal testen wollen, dann melden Sie sich gerne bei uns. Ich hoffe, Ihnen hat der Artikel gefallen!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

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